Coaching

Gefördert werden Maßnahmen für ein niederschwelliges, individuelles Coaching mit dem Ziel, die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dabei wird ein Betreuungsschlüssel von 1:20 zugrunde gelegt. 

BS 1

  © Durchstarten in Ausbildung und Arbeit

Was soll vermittelt werden?

  • Erkennung, Entwicklung und Förderung von (Schlüssel-)Kompetenzen, zum Beispiel:
    • persönliche Kompetenzen (unter anderem Motivation, Leistungsfähigkeit, Selbstbild, Selbsteinschätzung, Selbstsicherheit, Selbständigkeit)
    • soziale Kompetenzen (unter anderem Kommunikationsfähigkeit, Kooperation und Teamfähigkeit sowie Kritik- und Konfliktfähigkeit)
    • berufliche Kompetenzen (unter anderem Lernfähigkeit, Einordnung und Bewertung von Wissen, Arbeitsorganisation, Problemlösungsfähigkeit)
    • interkulturelle Kompetenzen (unter anderem Offenheit, Empathie, Verständnis und Toleranz)
  • Berufsorientierung
  • Konflikt- und Krisenintervention
  • Alltagspraktische Unterstützung

Welche Ziele sollen erreicht werden?

Mit dem Coaching 

  • wird eine Betreuung sowie Begleitung der Teilnehmenden vor, während und im Anschluss an Fördermaßnahmen ermöglicht (zum Beispiel im Anschluss an den Förderbaustein berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung oder den Baustein nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses).
  • sollen individuelle Probleme frühzeitig aufgegriffen und Maßnahme-, Ausbildungs- und Beschäftigungsabbrüche verhindert werden.
  • wird zur Stabilisierung und Festigung der Teilnehmenden und ihrer Ausbildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit beigetragen.
  • soll das Leistungsniveau der Teilnehmenden gesteigert und eine dauerhafte Eingliederung unterstützt werden. 
  • können bei Bedarf auch die Arbeitgeber der Teilnehmenden unterstützt werden.

Unterschied zum Teilhabemanagement (Baustein 6):

Teilhabemanagerinnen und Teilhabemanager (THM) begleiten und beraten die jungen geflüchteten Menschen mit dem Ziel ganzheitlicher Integration. Dabei findet neben der Steuerung hin zu „Ausbildung oder Arbeit“ auch eine Unterstützung zu den Themen Wohnen, Spracherwerb, Familie, Umgang mit Behörden, Gesundheit und Freizeit statt. Die THM begleiten im Sinne eines spezialisierten Casemanagements mit einem Betreuungsschlüssel von 1:100.

Hierbei nehmen die THM eine koordinierende, steuernde Funktion bei der Nutzung der Angebote (unter Anderem Bausteine 1 bis 5) ein. Die Einschaltung des Coachings im Sinne dieses Bausteins kann also seitens des Teilhabemanagements vorgeschlagen werden, wenn dieses in der Hilfeplanung in Zusammenarbeit mit dem jungen geflüchteten Menschen beispielsweise durch aktuelle Arbeitsmarkt-/Ausbildungsmarktreife angezeigt ist.

Der Coach mit einem Betreuungsschlüssel von 1:20 ist hierbei dann die konkrete Ansprechperson und Begleiter*in zum Job oder zur Ausbildung. Eine Zusammenarbeit zwischen Coach und THM ist durchaus möglich.

Weitere Informationen finden sich unter: https://www.durchstarten.nrw/foerderbausteine/foerderbausteine-f1-f4/f1-coaching

 

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