Stoppt das Sterben im Mittelmeer

Datum: 13. Juli 2018
Beginn: 18:00 Uhr
Location:
Innenstadt,

Tags: Ehrenamtliche, Integration als Querschnitt, Integration durch Bildung, Lehrkräfte, Projekte, Qualifizierung Ehrenamtliche, Querschnitt, Schule, Sprachförderung, Vorbereitungsklassen
Verfasst am 13. Juli 2018

Leben retten ist kein Verbrechen! Sterben lassen schon!

Im Juni ertranken über 600 Flüchtlinge im Mittelmeer, während

gleichzeitig zahlreiche Rettungsschiffe von Hilfsorganisationen am

Auslaufen aus europäischen Häfen gehindert wurden.

Dem Rettungsschiff Lifeline wurde von europäischen Häfen die Landungserlaubnis verweigert

und die Crew war gezwungen mit hunderten teils schwer Erkrankten

tagelang auf Offener See zu verweilen. Sein Kapitän steht seither mit

fadenscheiniger Begründung vor Gericht.

 

Seehofer, Salvini und Kurz treten Menschenrechte mit Füßen.

 

Unmenschlichkeit und Scheinheiligkeit haben ein unerträgliches Maß

angenommen. Zugunsten der Abschottung Europas lassen Politiker*innen,

die sonst von westlichen Werten faseln und oder gar das Christentum im

Parteinamen tragen, bewusst Menschen auf dem Mittelmeer ertrinken und

kriminalisieren diejenigen, die Leben retten.

Die Hilfsorganisation Seawatch meldet, dass nicht nur ihre

Rettungsschiffe sondern auch ihr Erkundungsflugzeug festgesetzt ist. Die

Flüchtenden sollen einfach ertrinken. Und das bitte unbemerkt.

In Europa treiben die Rechten Populist*innen - in Deutschland die AfD -

und Neonazis das übrige Parteienspektrum vor sich her.

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See

aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit

internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und

widerwärtig.

 

Fluchtursachen bekämpfen

 

Flucht ist Ausdruck globaler Ungerechtigkeit, ökonomischer Ausbeutung,

Kriegen (z.T. mit Europäischer Beteiligung und europäischen Waffen),

Grundrechtsverletzungen und Repressionen gegen Minderheiten.

Unser Ziel muss es sein, diese Ursachen zu bekämpfen, nicht die

Geflüchteten.

Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Anstatt die

Grenzen dicht zu machen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische

Städte, und sichere Häfen und Fluchtwege.

 

Es reicht!

Jetzt muss etwas passieren

 

In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin überfüllte und

seeuntaugliche Boote aus den Häfen Libyens aus. Die meisten werden nicht

mehr auf Hilfe hoffen können, denn aufgrund der angespannten Situation

ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Es

sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine

unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Rettungsschiffe mehr auslaufen können.

Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel

mehr!

 

Wir wollen am kommenden Freitag mit allen Menschen demonstrieren, denen

das Leben flüchtender Menschen nicht egal ist und ein wütendes Zeichen

setzen, gegen diesen Rechtsruck, der diese entmenschlichte Politik

vorantreibt.

 

Demo 13.07. - 18h

Köln Bahnhofsvorplatz

 

https://www.facebook.com/events/859415887584249/?active_tab=about

 

BITTE WEITERSAGEN! DANKE!