Aktivitäten

2020

Preisträger des Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt

Mit großem Einsatz gestalten zahlreiche ehrenamtlich Tätige in Köln ein aktives gesellschaftliches Miteinander und engagieren sich für das Wohl anderer.

Der Ehrenamtspreis "KölnEngagiert" möchte den Blick bewusst auf dieses ehrenamtliche Engagement der vielen Aktiven richten, es würdigen und fördern.

Auf Initiative des Integrationsrates wurde ein weiterer Preis dauerhaft bei "KölnEngagiert" etabliert: der "Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt".

Mit diesem Preis werden insbesondere das vielfältige und in der Öffentlichkeit bislang wenig wahrgenommene ehrenamtliche Engagement von Kölnerinnen und Kölnern mit Einwanderungsgeschichte in den unterschiedlichsten Bereichen sichtbar gemacht und deren Anteil an der Gestaltung des städtischen Gemeinwesens gewürdigt.

 IKZ Ehrenamtspreis 2020

Insgesamt sind 123 Bewerbungen für den Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2020“ eingegangen, davon 29 für den „Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt“. Der Miteinander-Preis wurde in der Weise in den Kölner Ehrenamtspreis eingebunden, dass dieser an eine Einzelperson und/oder an einen Verein bzw. Organisation/Initiative verliehen werden kann. In 2020 wurde der Verbund der Interkulturellen Zentren Köln mit diesem Preis ausgezeichnet.

Die Preisverleihung erfolgte am 23. August 2020 im Historischen Rathaus zu Köln, wo die Oberbürgermeisterin Henriette Reker zusammen mit der Ehrenamtspatin Maite Kelly und weiteren Jurymitgliedern die Preise feierlich überreicht haben.

Das Preisgeld der Interkulturellen Zentren in Höhe von 2.000 € wurde an die Organisation „Seebrücke Köln“ gespendet und im Rahmen des „Desintegrationstages“ am 30.09.2020 in der BAUSTELLE des Rautenstrauch-Joest-Museums durch Mitglieder der Sprecherinnen und Sprecher der Interkulturellen Zentren mit einem einen symbolischen Scheck überreicht.

Hier finden Sie einen Bericht im Kölner StadtanzeigerIKZ Seebruecke

 

Presseeinladung 2020

Interkulturelle Zentren sind systemrelevant

Zur aktuellen Situation – Interkulturelle Zentren sind systemrelevant!

Corona trifft alle, aber nicht alle gleich. Gerade in der Zeit, in der das Einführen und Durchsetzen von Infektionsschutzmaßnahmen die Welt fest im Griff haben, werden die Ungleichheiten, die auch schon vorher bestanden, verstärkt. Die Infektion und die Maßnahmen zur Eindämmung dieser betreffen zwar alle, aber sie treffen nicht alle gleich. Soziale Ungleichheiten werden reproduziert, verstärkt und im schlechtesten Fall festgeschrieben.

Die Interkulturellen Zentren in Köln sind insbesondere in dieser Zeit gefragt als Fürsprecher*innen für die, die keine Stimme haben und tragen Lebenssituationen in die Öffentlichkeit, die gerade viel zu wenig gesehen werden. Sie sind auch in dieser verunsichernden Zeit für die Menschen und ihre schwierigen Lebenslagen vor Ort da. Sie unterstützen Eltern beim Homeschooling, sie kümmern sich um den Schutz von Frauen und machen Informationen für ihre Communitys zugänglich.

Die aktuellen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen treffen viele Zentren besonders hart. Deutschkurse und Gruppenangebote können wegen der Auflagen zu Raumgrößen oft gar nicht mehr stattfinden. Integrationskurse und geförderte Projekte, die Personal und Einrichtungen maßgeblich mitfinanzieren, müssen pausieren, was zu Existenzbedrohungen führen kann, wenn nicht andere Lösungen und Unterstützung gefunden werden.

Die Interkulturellen Zentren unterstützen die Menschen durch politisches Engagement gegen Ungleichheiten in allen Bereichen der gesellschaftlichen Teilhabe. Wir setzen uns dafür ein, als Expert*innen in politische Entscheidungsgremien eingebunden zu werden, und werben für eine Beteiligung an den Wahlen zum Integrationsrat indem wir unsere Besucher*innen und Teilnehmende motivieren zu wählen und unterstützen zu kandidieren. Denn der Integrationsrat der Stadt Köln ist die kommunale Vertretung der Kölnerinnen und Kölner mit Zuwanderungsgeschichte. Er engagiert sich für Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe in Bereichen des politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Er setzt sich zusammen aus 22 direkt gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Kölner Migranten, sowie 11 vom Rat der Stadt Köln entsandten Mitgliedern. Die nächste Wahl findet am 13. September 2020 statt.

Hier finden Sie einen Bericht in der Kölner Rundschau.

Pressegespräch

Wir möchten Ihnen unsere Arbeit unter den derzeitigen erschwerten und herausfordernden Bedingungen vorstellen und die Öffentlichkeit für die Bedarfe unserer Besucher*innen aufmerksam machen. Dazu laden wir Sie zu einem Pressegespräch ein:

am 19.06.2020

um 11:00 Uhr

in: Rathaus 

Ebenfalls wird der Vorsitzende des Integrationsrates, Herr Tayfun Keltek, die Situation der Arbeit des Integrationsrates sowie der Wahlvorbereitungen darstellen.

 

Pressemitteilung Stadt Köln Oktober 2020

Digitale Ausstattung für Interkulturelle Zentren der Stadt Köln

Der Rat der Stadt Köln unterstützt die Interkulturellen Zentren bei der Beschaffung von digitalen Ausstattungen

Der Rat der Stadt Köln beschließt per Dringlichkeitsentscheidung die finanzielle Förderung  von Digitalisierungsbeschaffungen bei den neununddreißig geförderten Interkulturellen Zentren in Höhe von ca. 36.000,- €. Die Mittel stehen in dem Budget der Interkulturellen Zentren noch für dieses Jahr zur Verfügung, konnten bisher aber noch nicht verausgabt werden. Nun hat der Rat für die Verwendung der Restmittel Grünes Licht gegeben. Mit den Geldern können die Zentren jetzt Laptops, Programmlizenzen oder Ähnliches anschaffen, um so die durch Covid-19 entstandenen Herausforderungen besser zu bewältigen. Kursangebote, Beratungen und Veranstaltungen sollen nämlich auch in den kommenden Monaten „unter Corona“ möglichst weitestgehend stattfinden.
Da der Bedarf an digitaler Ausstattung bei den Zentren groß ist, äußerte sich Britta Hollmann, die städtische Geschäftsführerin des Arbeitskreises der Zentren, erfreut über die Entscheidung: „Die Zentren leisten auch während der Einschränkungen durch Covid-19 eine großartige Arbeit für die Bürger*innen, stoßen aber bei der Umsetzung von Angeboten auf digital langsam an ihre Grenzen.“.

Insgesamt steht jedem Interkulturellem Zentrum der Stadt Köln nun ein Betrag von pauschal 800 € für die digitale Ausstattung zur Verfügung. Entsprechende Anträge können ab sofort beim Amt für Integration und Vielfalt, Kommunales Integrationszentrum gestellt werden. Zusätzlich werden ein Beamer und eine Leinwand angeschafft, die allen Interkulturellen Zentren für Veranstaltungen oder Projekte zur Verfügung stehen sollen. Rückfragen können an das E-Mail-Postfach: GF-InterkulturelleZentren@stadt-koeln.de gerichtet werden.

Im Rahmen von NRWeltoffen konnten die Interkulturellen Zentren eine gemeinsame Webseite für sich erstellen.

Das Projekt „Homepage für die Interkulturellen Zentren der Stadt Köln“ wird im Rahmen des Projektes „Interkulturelle Zentren als Orte für Empowerment, Partizipation, gesellschaftliche Teilhabe und Solidarität“ durch NRWeltoffen – Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus gefördert.

Kontakt und weitere Informationen: ikzentren@ihaus.org

 

Das Ergebnis siehe hier: http://interkulturell.koeln/

 

Aktivitäten 2021

Themenwoche Ehrenamt 2021

Im August 2021 beteiligten sich einige Interkulturelle Zentren an der dezentral durchgeführten Themenwoche „Ehrenamt 2021“. In den Stadtbezirken Porz und Kalk machten sie einen Tag  kreativ auf ihre Arbeit aufmerksam und kamen mit großen und kleinen Bürger*innen ins Gespräch.  Aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahl  im Herbst 2021 haben die Zentren auch in diesem Jahr die Besucherinnen und Besucher nach ihren Meinungen und Ansichten gefragt – diese Mal zu dem Thema „Was wünsche ich mir für Köln – welche Erwartungen habe ich an die Politik?“ Alle Interessierten konnten zu den Fragen Position beziehen. Die Ergebnisse wurden auf zwei Pinnwänden festgehalten.

Als weitere, gemeinsame Aktivitäten befindet sich eine interkulturelle Bustour durch Köln in Planung und zahlreiche dezentrale Veranstaltungen im Rahmen der Jubiläumswoche  vom 26. – 30. Oktober anlässlich „60 Jahre Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und der BRD“.