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Minister Stamp und Oberbürgermeisterin Reker zu Besuch bei Durchstarten in Ausbildung und Arbeit

Verfasst von Jens Klussmann am 27. August 2021

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20210812 6529Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, haben vor Ort Projekte der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ besucht und waren dafür zu Gast beim Träger IN VIA in Köln Sülz.

Im Vordergrund standen zwei Projekte, die aus einem sogenannten. „Innovationsfonds“ finanziert werden sowie weitere Bausteine des Projekts in Köln. Mit der Initiative hat das Land NRW ein Programm für junge geflüchtete Kölner*innen ins Leben gerufen, die keinen oder einen nur sehr eingeschränkten Zugang zu Förderungen der Regelsysteme wie SGB-II („Hartz-IV“) oder zu Integrationskursen haben. Seit September 2020 können sie in Köln erstmals an Angeboten zur Integration in Arbeit und Ausbildung teilnehmen, die auf ihre jeweilige persönliche Situation eingehen und so geeignete Perspektiven für ihren weiteren Lebensweg eröffnen.

Joachim Stamp: „Der heutige Besuch in Köln hat mir gezeigt, wie gut die Projekte hier vor Ort funktionieren. Aus meiner Sicht können wir auf diese Weise jungen Menschen eine reale Chance auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt geben, die sie leider in den letzten Jahren nicht hatten. Mit solchen Projekten schaffen wir als Land Hand in Hand mit den Kommunen verlässliche bedarfsorientierte Rahmenbedingungen vor Ort, um die Teilhabe der Menschen zu erhöhen. Ich bin sehr beeindruckt und wünsche den Teilnehmenden alles Gute für ihren weiteren Weg“!

Oberbürgermeisterin Henriette Reker ergänzt: „Mir ist insbesondere der Wille der Teilnehmenden aus den Projekten sehr positiv aufgefallen: Sie suchen trotz vieler Hindernisse ihren persönlichen Weg in Ausbildung und Arbeit und bereichern auch damit die Kölner Stadtgesellschaft und perspektivisch die Kölner Wirtschaft. Weiterhin können wir gerade so gezielt in den aktuell schwierigen Zeiten auf den Fachkräftemangel in vielen Kölner Branchen reagieren, was mir die heute anwesenden Arbeitgeber*innen im Gespräch versichert haben.“

Im Gespräch mit Teilnehmenden aus dem Gastronomie-Projekt „Gastro 8.0“ und dem Offenen-Ganztags- Projekt „Kultur-mobil“ haben sich der Minister und die Oberbürgermeisterin einen Eindruck aus erster Hand verschafft. Beim Catering, das natürlich von den Teilnehmenden vor Ort zubereitet wurde, konnten sich die Anwesenden bei den Projektträgern über die Projekte informieren aber auch beispielweise mit beteiligten Arbeitgeber*innen sprechen. Dazu gehörte unter anderem die persönliche Geschichte einer Auszubildenden, die durch einen Sprachkurs und zeitgleiche Beratung beim Kölner Projektträger In-Haus einen Ausbildungsplatz als Zahntechnikerin bekommen und über ihre Erfahrungen berichtet hat.

Susanne Kremer-Buttkereit, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums im Amt für Integration und Vielfalt sowie Geschäftsführung des Landesprogramms in Köln, erläutert: „In Köln können wir die jungen Menschen in enger Kooperation mit der breit aufgestellten Trägerlandschaft durch vielfältige Angebote erreichen: Heute konnten wir einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten für Kölner*innen live vor Ort erleben. Ich möchte besonders darauf hinweisen, dass wir noch freie Plätze haben – Falls Interessierte nicht genau wissen, welche Angebote für Sie passen, beraten wir dazu gerne. Außerdem wurde das Programm, bedingt durch die Corona-Pandemie, bis Mitte 2023 verlängert: Für die flexible Unterstützung danken wir Herrn Minister Stamp und dem Land ausdrücklich.“

 Kontakt und Anmeldung für Teilnehmende: Durchstarten@stadt-koeln.de

Weitere Informationen zur Landesinitiative finden Sie unter:

•          https://www.ki-koeln.de/projekte/durchstarten/ (Für Köln)

•          https://www.durchstarten.nrw (Homepage des Landes)

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