Rassismuskritische Perspektive in der Sozialen Arbeit

Verfasst von Timm Therre am 5. Juli 2019

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Am 20.05.2019 veranstaltete der Interkulturelle Dienst Ehrenfeld in Zusammenarbeit mit der Servicestelle-Antidiskriminierungsarbeit der Caritas für die Stadt Köln e.V einen Fachtag zum Thema „Rassismuskritische Perspektive in der Sozialen Arbeit“. Teilgenommen haben die Netzwerkpartner der Interkulturellen Konferenz Ehrenfeld und der vier Stadtteilarbeitskreise. Laut einer in Mai von dem BMI veröffentlichten Statistik  ist die Zahl der rassistisch motivierten Straftaten in BRD um 20 % angestiegen. Im Bezirk Ehrenfeld, vor allem in den sozial benachteiligten Stadtteilen, versuchen rechte Bewegungen Angst vor vermeintlich Fremden zu schüren.

Rassismuskritik Soziale Arbeit

Der Interkulturelle Dienst Ehrenfeld thematisiert im Rahmen seiner Interkulturellen Konferenz wichtige Themen die Geflüchtete und Menschen mit Einwanderungsgeschichte betreffen. Unser Auftrag ist es die Träger und Institutionen zu beraten sowie Projekte und Maßnahmen zu entwickeln, die das friedliche Zusammenleben im Stadtteil unterstützen.

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Create your summer – Gestalte deinen Sommer

Verfasst von Timm Therre am 4. Juli 2019

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Jugendliche ab 14 Jahren ersten drei Ferienwochen kreativ zu arbeiten. 

Mit Unterstützung der Künstlerin Nura Afnan-Samandari haben die Jugendlichen die Möglichkeit zu sprayen, zu zeichnen, zu modellieren und vieles mehr.

Create your summer

Am 7. und 8.8.19 werden die Kunstwerke in St. Gertud ausgestellt.

Der Workshop findet montags und donnerstags von 12 – 15 Uhr in der Turmstr. 3-5 statt.

Anmeldungen über startup@skf-koeln.de

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Freie Plätze - Sommerschule 2019!

Verfasst von Timm Therre am 28. Juni 2019

Auch in diesem Jahr wird das ZMI-Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration gemeinsam mit dem Mercator Institut  der Universität zu Köln in den Sommerferien (15-26. Juli 2019) für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I im Alter von 12 bis 16 aus den so genannten Vorbereitungsklassen die Sommerschule an der Albert-Schweitzer Realschule in Köln-Ostheim anbieten. An 10 Tagen (montags bis freitags vom 15. bis zum 26. Juli 2019) kommen die Schülerinnen und Schüler von 10 Uhr bis 15:30 Uhr zur Ferienschule.

Ein Film über die Sommerferienschule

Das Projekt wird von der Universität zu Köln / Institut für Deutsche Sprache und Literatur II „Sprachliche Bildung“ seit 2003 durchgeführt und hat zum Ziel

•           Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund beim Erwerb allgemeiner und bildungs- bzw. fachsprachlicher Kompetenzen im Deutschen zu unterstützen,

•           Lehramtsstudierenden des Faches Deutsch bereits früh die Gelegenheit geben, ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und so für ihre berufliche Tätigkeit in zunehmend heterogenen Schulklassen wichtige Kompetenzen zu erwerben.

(Mehr dazu https://zmi-koeln.de/koelner-ferienschulen/)

Die Schülerinnen und Schüler stehen erst am Anfang ihres Erwerbs des Deutschen als Zweitsprache und sollen in erster Linie in der Sommerschule ihre sprachlichen Fähigkeiten erweitern, die für den Alltag im Allgemeinen, aber vor allem für den schulischen Alltag wichtig sind. Durch eine gezielte, individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen soll der Übergang von der Vorbereitungsklasse in die Regelklasse erleichtert oder gar verkürzt werden. Die Vorbereitung der Teilnehmenden auf das schulische Lernen wird auch durch Vermittlung von (Sprach-)Lernstrategien und – techniken sowie die Förderung von Prozessen sprachlicher Reflexion unterstützt. Das methodisch-didaktische und das inhaltliche Programm für die Sommerschule erarbeiten Dozentinnen mit Studierenden im Rahmen eines Universitätsseminars. Der sprachliche Lernstoff ist auf den Stufen A1 bis Anfang A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen angesiedelt. Die im vormittags durchgeführten Deutschunterricht thematisierten sprachlichen Inhalte werden im Rahmen von Projekten, die nachmittags in Arbeitsgemeinschaften entwickelt werden, integriert. Mit ästhetischen, bewegungsorientierten, theatralen, musikalischen und medialen Aktivitäten, in denen Sprache als "Werkzeug" angewandt wird, setzen sich die Jugendlichen mit ihren neuen Lebensumständen kreativ auseinander. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden in einer feierlichen Abschlussveranstaltung präsentiert. 

Für Anmeldungen und Rückfragen bitte bei Frau  Elcin Ekinci (0221 221 31116, elcin.ekinci@stadt-koeln.de) melden.

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Einladung zur Auftakveranstaltung anlässlich der Verbundsgründung des VIVK e.V. - Verbund interkultureller Vereine Köln e.V.

Verfasst von Alexis Nano am 24. Mai 2019

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Wir freuen uns sehr, Sie zur Auftakt- und Informationsveranstaltung zur Verbundsgründung der Migrantenorganisationen in Köln einladen zu können.
Das Deutschland ein Einwanderungsland ist, kann nicht ernsthaft angezweifelt werden. Die Migrantenvereine unserer Stadt spielen dabei als Orte der Pflege der Herkunftskultur, aber vor allem auch als Orte von Teilhabe und bürgerschaftlichem Engagement eine wesentliche Rolle in Deutschland und vor allem in den deutschen Kommunen.

Das Bild und die Aufgabenbereiche der vielfältigen Vereine befinden sich seit Jahren im Wandel.

Die enormen Potenziale der eingewanderten Bürgerinnen und Bürger werden nicht ausreichend abgerufen.
Nach wie vor sind Menschen mit Migrationsgeschichte in den Kommunalparlamenten unterrepräsentiert und von Benachteiligungen in verschiedensten Lebensbereichen betroffen.
Auch besteht weiterhin ein großer Bedarf an individueller Unterstützung und Weiterentwicklung vorhandener Strukturen, sowohl der migrantischen als auch der Regelangebote.

Durch die Gründung lokaler Verbünde findet eine Bündelung der Ressourcen der Migrantenvereine und ihrer zahlreichen engagierten Mitglieder statt, um gemeinsam starke Strukturen schaffen zu können.

Wir möchten Ihnen die Pläne für die geplante Verbundsgründung in Köln vorstellen, sie mit Ihnen diskutieren und gemeinsam mit Ihnen gestalten und vorantreiben. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums Köln gemeinsam mit dem Solibund e.V. 

Datum:  Montag, den 03.06.19 um 18 Uhr 

Ort: Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln 

Referierende:

Begrüßung durch Herrn Hans-Jürgen Oster, Leiter des Amtes für Integration und Vielfalt, Stadt Köln
Fachlicher Input durch Herrn Dr. Ümit Koşan, Vorsitzender des Bundesverbands „Netzwerke von Migrantenorganisationen (NeMO) e.V.“
Vorstellung des Konzeptes zur Verbundsgründung durch Herrn Kemal Sovuksu, Vorsitzender und Geschäftsführer des Solibund e.V.

Ihr Ansprechpartner im KI Köln:

Alexis Nano

Telefon: (0221) 221-29283

E-Mail: alexis.nano-at-stadt-koeln.de

 

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Sonderausstellung Nil Yalter "Exile Is a Hard Job"

Verfasst von KI Köln am 2. Mai 2019

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Fortbildung für Türkisch*lehrerinnen zur Sonderausstellung "Nil Yalter. Exile Is a Hard Job"

Nil Yalter 2

Ab dem 9. März zeigt das Museum Ludwig das Werk einer Künstlerin, der zum ersten Mal eine große Überblicksschau in Deutschland gewidmet wird. Nil Yalter wurde 1938 in Kairo geboren und wuchs in Istanbul auf. Die Künstlerin mit türkischen Wurzeln lebt und arbeitet seit 1965 in Paris. In ihrem Werk realisiert sie Collagen und Montagen, in die sie Fotos, Videos und Zeichnungen von Arbeiter*innen und Migrant*innen integriert. Mit diesen in den 1970er Jahren entstandenen Arbeiten gilt sie heute als Pionierin einer gesellschaftlich engagierten und technisch avancierten Kunst. Yalter ist eine Künstlerin, die feministische Anliegen und das Thema Migration in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Damit ist ihr Werk gerade heute sehr aktuell und von großer Bedeutung.

Nil YalterAnlässlich der Ausstellung veranstaltete das Museum Ludwig in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln (KI Köln) eine Fortbildung für Lehrer*innen, die Türkisch und/oder Kunst unterrichten. Geleitet wurde sie von Timm Therre (KI Köln), Björn Föll (Museumsschule), Diana Schuster (Kunstvermittlung Museum Ludwig) und Angelika von Tomaszewski (Leitung Kunstvermittlung Museum Ludwig für den Museumsdienst Köln).

Weitere Impressionen der Veranstaltung finden die hier: https://museumsdienst.wordpress.com/2019/04/23/exil-ist-harte-arbeit/

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Anschlussperspektivenbörse - ein voller Erfolg!

Verfasst von Carolin Ritterbex am 25. April 2019

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Am 27.03.2019 fandFoto Anschlussperspektivenboerse 2 Homepage komprimiert zum zweiten Mal die Anschlussperspektivenbörse für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Schulsozialarbeitende und Lehrkräfte aus dem Bereich der Internationalen Förderklassen statt. Zahlreiche außerschulische Anbieter, die vor allem in den Bereichen Berufsorientierung und -beratung,  Ausbildungsvermittlung und Bewerbungstraining tätig sind, haben sich den Teilnehmenden vorgestellt und Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt.

Es fand ein reger Austausch statt, bei dem die Anschlusspersepktivenboerse Angebote der Träger detailliert besprochen, wertvolle Informationen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden konnten. Außerdem wurde die Möglichkeit genutzt, neue Vernetzungsstrukturen zu schaffen sowie bereits bestehende Kooperationen zu verfestigen. Für alle Beteiligten war die Veranstaltung ein großer Erfolg und auch im nächsten Jahr ist eine dritte Auflage in einem größeren Rahmen geplant.

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Prompt! Lesestunde

Verfasst von KI Köln am 21. Februar 2019

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Prompt

Am 21.02.2019 lasen Thomas Pelzer, Mateen Daher und Büsra Bakirci "Der Regenbogenfisch stiftet Frieden“ von Marcus Pfister auf Arabisch, Deutsch und Türkisch im KinderBuchKinoFormat. Moderiert wurde die Veranstaltung von Saliha Öztürk. Die szenische Lesung  gab Einblicke in das Deutschförderprojekt PROMPT!. Das KinderBuchKinoFormat fand in Kooperation mit dem Jungen Literaturhaus und dem KI Köln mit der Unterstützung des Ford Funds statt.

Die Grundschülerinnen und -schüler der Schule im Süden  am Standort Meschenich waren sehr begeistert.

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START – Das Schülerstipendienprogramm für talentierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte

Verfasst von Timm Therre am 25. Januar 2019

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Am 01. Februar 2019 beginnt die neue Bewerbungsphase für das START Schülerstipendienprogramm.

Logo Start Stiftung 1Unsere Gesellschaft lebt von Denkern, Gestaltern und Machern, Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Genau hier setzt das START Programm an. START widmet sich der Potenzial- und Engagementförderung bei Jugendlichen mit Migrationsgeschichte, begleitet sie auf ihrem Bildungsweg und setzt Impulse für gesellschaftliche Veränderung. Drei Jahre lang werden  die Stipendiatinnen und Stipendiaten auf ihrem persönlichen und schulischen Weg begleitet und hierbei ideell wie auch materiell gefördert. Die ideelle Förderung stellt das Herzstück des START-Stipendiums dar.

Vom 1. Februar bis 15. März 2019 könnt ihr euch auf www.start-bewerbung.de bewerben

Mehr zum START Stipendium erfahrt ihr hier

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KOMM AN 2019

Verfasst von Timm Therre am 8. Januar 2019

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komm an logo rz pngLiebe KOMM-AN Akteurinnen und Akteure,

endlich können wir Ihnen mitteilen, dass das KOMM-AN NRW Programm auch in 2019 weitergeführt wird.

Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit ganz herzlich für Ihr enormes Engagement und die vielen wunderbaren Angebote, Ideen und Projekte, die durch Ihren Einsatz mithilfe der KOMM-AN Fördermittel entwickelt und umgesetzt wurden.

Wir freuen uns sehr auf eine weitere gute Zusammenarbeit in 2019

Die neue Förderrichtlinie hat sich inhaltlich nicht verändert. Der Fokus des Landes liegt in diesem Jahr  insbesondere bei jungen geflüchteten Menschen im Alter von 18 bis 27 Jahren.

Sie sollen besonders mit dem Förderprogramm erreicht werden.

Die Förderrichtlinie ist ebenso wie das aktuelle Formular zur Maßnahmenplanung und Infoblatt auf http://ki-koeln.de/downloads/komm-an-nrw/  zu finden.

Wenn Sie für das Jahr 2019 eine Förderung erhalten möchten, bitten wir Sie, spätestens bis zum 18.01.2019 das Formular „Programm KOMM-AN NRW 2019: Planung der bedarfsgerechten Maßnahmen vor Ort“

digital an KI@stadt-koeln.de unter Angabe des Betreffs „ KOMM-AN 2019“

oder auf dem Postweg an das Kommunale Integrationszentrum, Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln zu senden.

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